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	<title>Rettet die Poppelsdorfer Allee &#187; Drogenszene Bonn</title>
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	<description>Keine Methadonpraxis in der Nähe eines Kindergartens</description>
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		<title>Die Sogwirkung der Drogenszene &#8211; Methadon-Vergabe Richtlinie gelockert</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 20:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Drogenszene Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Methadon Bonn]]></category>
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		<description><![CDATA[Lesen Sie den Artikel im Bonner Generalanzeiger über die Sogwirkung der Drogenszene und die Veränderung der Methadon-Vergabe-Richtlinie:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&#38;itemid=10490&#38;detailid=713532
&#8220;Am Zentralen Omnibusbahnhof treffen sich jeden Tag Abhängige, darunter  auch viele Patienten aus Bonner Substitutions-Praxen. &#8230; Die nun gelockerten Richtlinien könnten manchen Mediziner noch eher  dazu verleiten, bei seinen Patienten nicht ausreichend auf den Ausstieg  aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lesen Sie den Artikel im Bonner Generalanzeiger über die Sogwirkung der Drogenszene und die Veränderung der Methadon-Vergabe-Richtlinie:</p>
<p><a title="Methadon Vergabe" href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;itemid=10490&amp;detailid=713532" target="_blank">http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;itemid=10490&amp;detailid=713532</a></p>
<blockquote><p>&#8220;Am Zentralen Omnibusbahnhof treffen sich jeden Tag Abhängige, darunter  auch viele Patienten aus Bonner Substitutions-Praxen. &#8230; Die nun gelockerten Richtlinien könnten manchen Mediziner noch eher  dazu verleiten, bei seinen Patienten nicht ausreichend auf den Ausstieg  aus der Sucht zu achten, fürchten die Ordnungspartner. Was fatale Folgen  letztlich für die ganze Stadt hätte, sagt Ulf Klinge, der als Leiter  der City-Wache im Bonner Loch täglich mit der Szene zu tun hat: &#8216;Eine  schlechte Substitution löst in der Szene Wanderungsbewegungen aus.&#8217;Will sagen: Es gibt &#8220;Patienten&#8221;, die gar nicht aus der Abhängigkeit  heraus wollen und sich Ärzte suchen, die genauso wenig an einem  schnellen Drogenausstieg ihrer Patienten interessiert sind.&#8221; GA, 17. März 2010</p></blockquote>
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		<title>1. Treffen der Bürgerinitiative erfolgreich</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 22:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerantrag Poppelsdorfer Allee]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit überwältigender Mehrheit wurde auf dem 1. Treffen der Bürgerinitiative &#8220;Rettet die Poppelsdorfer Allee&#8221;ein Bürgerantrag an die Stadt auf den Weg gebracht, der die Verhinderung der Methadon-Praxis in der Poppelsdorfer Allee zum Ziel hat. Gleichzeitig wird die Stadt gebeten, eine geeignete Stelle zu suchen, damit diesen Menschen geholfen werden kann.
Begründung:

Die Poppelsdorfer Allee ist nicht der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit überwältigender Mehrheit wurde auf dem 1. Treffen der Bürgerinitiative &#8220;Rettet die Poppelsdorfer Allee&#8221;ein Bürgerantrag an die Stadt auf den Weg gebracht, der die Verhinderung der Methadon-Praxis in der Poppelsdorfer Allee zum Ziel hat. Gleichzeitig wird die Stadt gebeten, eine geeignete Stelle zu suchen, damit diesen Menschen geholfen werden kann.</p>
<p>Begründung:</p>
<ul>
<li>Die Poppelsdorfer Allee ist nicht der geeignete Ort (hier befindet sich der Waldorf-Kindergarten sowie das Betreute Wohnen des DRK-Schwesternschaft) . Von der Praxis würde eine Gefährdung für Kinder ausgehen (Spritzen auf den Grünflachen). Gleichzeitig ist mit Belästigungen zu rechnen.</li>
<li>Die Poppelsdorfer Allee hat einen hohen Erholungswert für alle Bonner. Zudem ist sie touristisch interessant.</li>
<li>Stadtplanerisch würde dieser zentrale Teil Bonns zu dem &#8220;Sondergebiet Drogenszene&#8221;.   Schon jetzt wird dieser wichtige urbane Freiraum von den Methadon-Abgabestellen des Vereins für Gefährdentenhilfe (Ecke Quantiusstraße) und dem praktischen Arzt Volker Reichel (Kaiserplatz 17) abgedeckt. Ergänzt wird dies durch die nahen Umschlagplätze Hofgartenwiese und Sternwarte. Eine Katastrophe für die Stadt, die nicht wieder gutzumachen wäre.</li>
</ul>
<p>Auf dem Treffen, das in den Räumen der Schwesternschaft des Deutschen Roten Kreuzes stattfand, fand unter der Leitung von Herrn Dietrich Kleppi ein reger Meinungsaustausch zwischen mehr als 100 Bürgern statt. Herr Dr. Lichtermann, der die Methadonpraxis bei der Stadt beanstragt hat (ursprünglich 150, laut letzem Antrag 100 Patienten pro Tag), wurde Gelegenheit gegeben, seine Position ausführlich darzulegen. Er sieht KEINERLEI Gefahren, die von dem Betrieb in der Poppelsdorfer Allee ausgehen. Auch sagt er, dass von seinen Patienten keine Spritzen genutzt werden. Er verglich die Behandlung mit der Behandlung eines Patienten, der zu hohen Blutdruck hat. Prof. Dr. Klemens Dieckhöfer verwies als Mediziner und Fachmann zu Recht auf den wissenschaftlich längst bewiesenen Beikonsum, der vielfall auftritt.  Dies wurde von Herrn Dr. Lichermann bestritten. Angeblich sind alle seine Patienten integriert und völlig unproblematisch.<br />
Darauf angesprochen, dass der General-Anzeiger über herumliegende Spritzen in der Cassiusbastei und andere Missstände berichtet hat, antwortete er, dies sei unbewiesen und eben der Generalanzeiger. Unbestritten ist jedoch, dass Herr Dr. Lichtermann im Gegensatz zu anderen Einrichtungen schon oft für Ärger gesorgt hat.</p>
<p>Auch sein eigener Patient widerlegte ihn, indem er öffentlich darauf hinwies, dass es bei Herrn Dr. Lichtermann durchaus schwarze Schafe gebe. In einem Gespräch nach der öffentlichen Sitzung sagte er, dass vieles von dem, was Herr Dr. Lichtermann sagt, nicht zutreffe.</p>
<p>Von den Parteien waren Vertreter der CDU (Hr. Weskamp und Hr. van Dorp) anwesend. Ebenso vertreten waren die FDP sowie die Grünen. Es fehlte die SPD. Während CDU und FDP die Bürgerinitiative unterstützen, war Herr Dr. Jobst (Die Grünen) &#8211; Kollege von Herrn Lichtermann &#8211; anderer Meinung. Eine Ansiedlung in der Poppelsdorfer Alle wäre unproblematisch, alles andere Stimmungmache und Polemik. Kein Wort über die wirkliche Gefährdung, kein Wort über Beikonsum und kein Wort über die möglichen Spritzen auf der Poppelsdorfer Allee.</p>
<p>Herr Kleppi hat Herrn Dr. Lichtermann schließlich gefragt, ob er einen anderen Standort &#8211; z. B. in einem Krankenhaus &#8211; annehmen würde. &#8220;Nein, schließlich habe ich hier schon investiert&#8221; (und zwar vermutlich über 1 Mio Euro zzgl. Umbau). Obwohl alle seine Klienten angeblich völlig unproblematisch sind, ließ sich Herr Dr. Lichtermann nicht auf den Vorschlag einer Vertragsstrafe für den Fall nachgewiesener Missstände ein.</p>
<p>Der Bürgerantrag wurde nicht nur (bei 1 Gegenstimme und und 2 Enthaltungen) von den Versammlungsteilnehmern unterstützt. Unterlegt wird der Antrag mit einer Liste (&#8220;Wir sind dagegen&#8221;), die bis zum Ende der Veranstaltung bereits mehr als 600 Unterschriften aufwies. Weitere Unterschriften werden noch gesammelt.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Um ein möglichst vollständiges Meinungsbild zu gewinnen, bitte wir alle Bürger Bonns, an der hier angebotenen <a href="http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/abstimmen">Online-Abstimmung</a> mitzuwirken.</strong></p>
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