Fakten
By Redaktion | März 6, 2010
Lesen Sie folgenden Artikel aus der Ärtzezeitung:
Kernaussage: In der Methadon-Substitution ist der illegale Beikonsum fast die Regel
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Brief des “Bürger Bund Bonn” an die Anwohner der Poppelsdorfer Allee
By Redaktion | März 5, 2010
An die Anwohnerinnen und Anwohner der Poppelsdorfer Allee
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Der Bürger Bund Bonn lehnt die beantragte Nutzungsänderung einer Wohnung in der Poppelsdorfer Allee 60 und die darin geplante Einrichtung einer „Methadon-Ambulanz“ einmütig ab. Das haben wir zeitgleich mit Ihrer Versammlung am Montag Abend auf der Sitzung unserer Stadt- und Bezirksverordneten gemeinsam mit allen sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern aus den Fachausschüssen des Stadtrates einstimmig beschlossen. Nur aus diesem Grunde konnten wir leider an Ihrer Zusammenkunft nicht teilnehmen.
Unser Vertreter im Unterausschuss Bauplanung wird sich daher gegen die beantragte Nutzungsänderung aussprechen und gegen sie stimmen. Wir sind mit Ihnen der Ansicht, dass die Wohnbereiche in der Umgebung des Hauptbahnhofes mit Drogenproblemen und ihren Folgen schon jetzt mehr als belastet sind. In jüngster Zeit zeigten das z.B. wieder die regelmäßigen Fahrzeugaufbrüche in der Dechenstrasse.
Wir bejahen Suchthilfen für suchtkranke Bonnerinnen und Bonner. Wir stimmen aber dem Bonner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers zu, dass die guten Hilfsangebote in unserer Stadt ebenso wie die günstigen Rauschgiftpreise eine Sogwirkung auf Drogenabhängige haben.
Wir sehen nicht mehr ein, warum in Bonn nach wie vor zahlreiche Drogenabhängige aus Nachbarkreisen (z.B. Rhein-Erft, Rhein-Sieg, Euskirchen, Ahrweiler) versorgt werden. Sie müssen endlich in ihre Heimatorte verwiesen werden. Wir kritisieren, dass Einrichtungen der Suchthilfe ihre Klienten nicht in die Heimatregion entlassen, sondern sogar zur Ummeldung nach Bonn raten, wie Markus Banger, Chefarzt der Abteilung für Suchterkrankungen und Psychotherapie der Rheinischen Kliniken, im Bonner General-Anzeiger berichtet hatte.
Wenn man nur Bonnerinnen und Bonnern helfen will, braucht man keine Methadon-Abulanz an der denkmalgeschützten Poppelsdorfer Allee, einem der schönsten Orte der Bonner Innenstadt!
Mit den besten Grüssen
Bernhard Wimmer Inge Brandenburg
Fraktionsvorsitzender Wahlkreisbeauftragte
www.bbb-im-rat.de ∙ info@bbb-im-rat.de
Bürger Bund Bonn
Freie Wähler
BBB-Fraktion
Altes Rathaus, Markt 2
53111 Bonn
Telefon: 0228/77 54 45
Telefax: 0228/77 54 47
03.03.2010
im Rat der Stadt Bonn
BBB
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Kommentar von Dr. Lichtermann
By Redaktion | März 4, 2010
Lesen Sie hier den Kommentar von Dr. Lichtermann und beteiligen Sie sich an der Diskussion >>>
Schauen Sie sich das Video an!
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Presse-Stimmen: Beitrag in “weltexpress” erschienen
By Redaktion | März 4, 2010
Ein ausführlicher Beitrag zur beantragten Methadon-Praxis auf der Poppelsdorfer Allee ist am gestrigen Mittwoch um 21.44 Uhr in der internationalen Online-Zeitung www.weltexpress.de erschienen (linke Menü-Leiste “Regionales”, “Rheinland”). Sehr schön wird in diesem Artikel herausgearbeitet, dass es sich bei der Poppelsdorfer Allee nicht um irgendeine schöne Straße in einem gehobenen Viertel handelt, sondern um eine touristische Sehenswürdigkeit und eine beliebte Flaniermeile für alle Bonner. Eine Methadon-Praxis wäre also nicht nur ein Anwohner-Problem. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, am Ende des Artikels einen Kommentar abzugeben!
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Kommentar eines Bürgers
By Redaktion | März 3, 2010
“das problem hatten wir ja schon einmal mit dem drogenarzt in der prinz albertstr. und der im verbund stehenden apothekerin der bristol apotheke. der drogenarzt ist verschwunden, und die apothekerin der bristolapotheke hat das land verlassen und ihr haus, in dem der drogenazt praktizierte befindet sich in der zwangsversteigerung.. als früherer bewohner der popallee , garten zur sternwarte, konnten wir ein lied davon singen, wie es mit den rauschgifftsüchtigen war, die im park der sternwarte sich den nach-schuß gaben, nachdem sie sich den trunk beim drogenarzt geholt hatte. wir sind dieserhalb dann leider wegen der zwei kleinen kinder dort weggezogen. kontrolle durch diepolizei und das ordnungsamt war schon damals von der verwaltung zu gesagt, aber nichts geschah.ausnahme: zwei wocchen während des wahlkampfes von frau diekmann, so eine durchsichtige oportunitätsmaßnahme. tatsächlich wir durch die methadonärzte regelmäßig nicht darauf geachtet, daß die voraussetzungen für die methadongewährung auch vorliegen, als etwa regelmäße urin und bluttest, um zu klären, das der proband drogenfrei ist und dann auch die behandlung mit der ersattzdroge überhaupt erfolgen darf . viel kraft und unterstützung wünscht der iniative. dr.m. hohlfeld.”
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Bürgerantrag um 15.30 Uhr erfolgreich abgegeben
By Redaktion | März 3, 2010
Mit großem Erfolg und schon über 600 Unterschriften wurde heute der Bürgerantrag zur Rettung der Poppelsdorfer Allee vom Büro des Oberbürgermeisters Bonn angenommen.
Lesen Sie den Bürgerantrag hier >>
Da die entscheidende Sitzung der Stadt Bonn erst am 10. März stattfindet, sammeln wir jedoch weiter Unterschriften.
Stimmen Sie jetzt online gegen eine Methadonpraxis auf der Poppelsdorfer Allee in Kindergartennähe. Ihre Daten sind sicher und werden nicht veröffentlicht. Gleichzeitig unterstütze ich das Anliegen des Bürgerantrags, dass die Stadt gemeinsam mit Dr. Lichtermann einen zentralen Standort für die Praxis sucht Ja, ich engagiere mich für Bonn >>
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1. Treffen der Bürgerinitiative erfolgreich
By Redaktion | März 1, 2010
Mit überwältigender Mehrheit wurde auf dem 1. Treffen der Bürgerinitiative “Rettet die Poppelsdorfer Allee”ein Bürgerantrag an die Stadt auf den Weg gebracht, der die Verhinderung der Methadon-Praxis in der Poppelsdorfer Allee zum Ziel hat. Gleichzeitig wird die Stadt gebeten, eine geeignete Stelle zu suchen, damit diesen Menschen geholfen werden kann.
Begründung:
- Die Poppelsdorfer Allee ist nicht der geeignete Ort (hier befindet sich der Waldorf-Kindergarten sowie das Betreute Wohnen des DRK-Schwesternschaft) . Von der Praxis würde eine Gefährdung für Kinder ausgehen (Spritzen auf den Grünflachen). Gleichzeitig ist mit Belästigungen zu rechnen.
- Die Poppelsdorfer Allee hat einen hohen Erholungswert für alle Bonner. Zudem ist sie touristisch interessant.
- Stadtplanerisch würde dieser zentrale Teil Bonns zu dem “Sondergebiet Drogenszene”. Schon jetzt wird dieser wichtige urbane Freiraum von den Methadon-Abgabestellen des Vereins für Gefährdentenhilfe (Ecke Quantiusstraße) und dem praktischen Arzt Volker Reichel (Kaiserplatz 17) abgedeckt. Ergänzt wird dies durch die nahen Umschlagplätze Hofgartenwiese und Sternwarte. Eine Katastrophe für die Stadt, die nicht wieder gutzumachen wäre.
Auf dem Treffen, das in den Räumen der Schwesternschaft des Deutschen Roten Kreuzes stattfand, fand unter der Leitung von Herrn Dietrich Kleppi ein reger Meinungsaustausch zwischen mehr als 100 Bürgern statt. Herr Dr. Lichtermann, der die Methadonpraxis bei der Stadt beanstragt hat (ursprünglich 150, laut letzem Antrag 100 Patienten pro Tag), wurde Gelegenheit gegeben, seine Position ausführlich darzulegen. Er sieht KEINERLEI Gefahren, die von dem Betrieb in der Poppelsdorfer Allee ausgehen. Auch sagt er, dass von seinen Patienten keine Spritzen genutzt werden. Er verglich die Behandlung mit der Behandlung eines Patienten, der zu hohen Blutdruck hat. Prof. Dr. Klemens Dieckhöfer verwies als Mediziner und Fachmann zu Recht auf den wissenschaftlich längst bewiesenen Beikonsum, der vielfall auftritt. Dies wurde von Herrn Dr. Lichermann bestritten. Angeblich sind alle seine Patienten integriert und völlig unproblematisch.
Darauf angesprochen, dass der General-Anzeiger über herumliegende Spritzen in der Cassiusbastei und andere Missstände berichtet hat, antwortete er, dies sei unbewiesen und eben der Generalanzeiger. Unbestritten ist jedoch, dass Herr Dr. Lichtermann im Gegensatz zu anderen Einrichtungen schon oft für Ärger gesorgt hat.
Auch sein eigener Patient widerlegte ihn, indem er öffentlich darauf hinwies, dass es bei Herrn Dr. Lichtermann durchaus schwarze Schafe gebe. In einem Gespräch nach der öffentlichen Sitzung sagte er, dass vieles von dem, was Herr Dr. Lichtermann sagt, nicht zutreffe.
Von den Parteien waren Vertreter der CDU (Hr. Weskamp und Hr. van Dorp) anwesend. Ebenso vertreten waren die FDP sowie die Grünen. Es fehlte die SPD. Während CDU und FDP die Bürgerinitiative unterstützen, war Herr Dr. Jobst (Die Grünen) – Kollege von Herrn Lichtermann – anderer Meinung. Eine Ansiedlung in der Poppelsdorfer Alle wäre unproblematisch, alles andere Stimmungmache und Polemik. Kein Wort über die wirkliche Gefährdung, kein Wort über Beikonsum und kein Wort über die möglichen Spritzen auf der Poppelsdorfer Allee.
Herr Kleppi hat Herrn Dr. Lichtermann schließlich gefragt, ob er einen anderen Standort – z. B. in einem Krankenhaus – annehmen würde. “Nein, schließlich habe ich hier schon investiert” (und zwar vermutlich über 1 Mio Euro zzgl. Umbau). Obwohl alle seine Klienten angeblich völlig unproblematisch sind, ließ sich Herr Dr. Lichtermann nicht auf den Vorschlag einer Vertragsstrafe für den Fall nachgewiesener Missstände ein.
Der Bürgerantrag wurde nicht nur (bei 1 Gegenstimme und und 2 Enthaltungen) von den Versammlungsteilnehmern unterstützt. Unterlegt wird der Antrag mit einer Liste (“Wir sind dagegen”), die bis zum Ende der Veranstaltung bereits mehr als 600 Unterschriften aufwies. Weitere Unterschriften werden noch gesammelt.
Um ein möglichst vollständiges Meinungsbild zu gewinnen, bitte wir alle Bürger Bonns, an der hier angebotenen Online-Abstimmung mitzuwirken.
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Presseberichte
By admin | Februar 28, 2010
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Einladung zur Infoveranstaltung “Rettet die Poppelsdorfer Allee”
By admin | Februar 28, 2010
Die Bürgerinitiativer “Rettet die Poppelsdorfer Allee” trifft sich zu einer Informationsveranstaltung am Montag, 1. März 2010 um 19 Uhr in der DRK-Schwesternschaft “Bonn” e.V., Venusbergweg 17b, 53115 Bonn.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind ganz herzlich eingeladen.
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Rettet die Poppelsdorfer Allee!!!
By admin | Februar 27, 2010
Es gibt derzeit Pläne, eine Substitutionsstelle für Drogenabhängige in der Poppelsdorfer Allee in unmittelbarer Nähe eines Kindergartens und eines Seniorenwohnheims zu errichten. Ein entsprechender Antrag eines Arztes liegt der Stadt vor, die bisher – zurecht – die Genehmigung verweigerte.
Die Folgen für die Poppelsdorfer Allee wären nicht zumutbar. Berichte aus anderen Städten zeigen auf, dass die substitutierten Drogenabhängigen oft in Gruppen mit Hunden vor der Praxis lärmen – teilweise alkoholisiert. Dies ist für Kinder unzumutbar und gefährlich (lesen Sie auch den folgenden Bericht). Da die meisten Methadon-Substituierten Beikonsum betreiben (Polytox), wird es auch parallel dazu Heroinkonsum geben.
Weitere Punkte sprechen gegen den Standort:
- Die Poppelsdorfer Allee ist eine internationale Sehenswürdigkeit und eine der Prachtstraßen Bonns.
- Kinder, Familien und Menschen jeden Alters flanieren täglich auf der Allee – der Freizeitwert ist enorm hoch.
- Ein Seniorenwohnheim liegt in direkter Nähe zur geplanten Methadonpraxis.
Soll Bonn demnächst Drogenstadt werden? Wir sagen NEIN.
Aus diesem Grunde hat sich die Bürgerinitiative “Rettet die Poppelsdorfer Allee” gegründet.
Die Bürgerinitiative ist gegen eine Methadonpraxis auf der Poppelsdorfer Allee!
Die Poppelsdorfer Allee darf kein Aufenthaltsort für Methadonempfänger werden!
Täglich, sowie an Sonn- und Feiertagen, sollen 100 Patienten und mehr versorgt werden!
DER ERHOLUNGS- und FREIZEITWERT für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen geht verloren.
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