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    Methadon-Abgabe in Düsseldorf gescheitert – starke Belästigungen durch Patienten

    By Redaktion | Mai 6, 2010

    Andere Städte haben schon negative Erfahrungen mit Methadonpraxen gemacht. Jetzt wird die Politik aktiv, die die Abgabe für gescheitert hält:

    Das Methadon-Abgabeverfahren in Düsseldorf ist gescheitert. Das sagt Ratsherr Wolfgang Janetzki, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Soziales. Verantwortlich für das Scheitern sei das “Modell Ärzteschaft”, das dazu geführt habe, dass einige Praxen zu viele Methadon-Patienten annehmen und die soziale Betreuung auf der Strecke bleibt.

    Es häufen sich die Beschwerden von Anwohnern dieser Praxen. Sie berichten über lärmende Gruppen, die sich erst ihre Ersatzdroge in der Praxis holen und anschließend Alkohol trinkend den Tag auf der Straße verbringen. Janetzki: “Diese Praxen sind Riesenunternehmen. Viel zu groß, um sich vernünftig um die Abhängigen kümmern zu können.” Experten bestätigen, dass die Zusammenarbeit zwischen den niedergelassenen Ärzten und den städtisch bezahlten Sozialarbeitern, die sich um die Patienten kümmern sollen, nicht funktioniert. “Die Sozialarbeiter beißen auf Granit”, so ein Insider. “Sie werden einfach nicht informiert und weigern sich inzwischen, mit den Ärzten zusammenzuarbeiten.”

    Quelle: RP-Online.de

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