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Bremerhavener Studie fordert Dezentralisierung und freiwillige Obergrenze von 5 Patienten pro Praxis
By Redaktion | Mai 6, 2010
Hier interessante Empfehlungen einer Studie aus Bremerhaven:
Die gegenwärtige Substitutionspraxis sollte mit dem Ziel einer stärkeren De-
zentralisierung verändert werden. Hierzu könnten zunächst Drogenkonsumen-
tInnen gezielt befragt werden, von welchen Bremerhavener ÄrztInnen sie be-
handelt werden und diese dann persönlich angesprochen werden, zumindest
die von ihnen ohnehin behandelten DrogenkonsumentInnen zu substituieren.
Es sollte für die neueinsteigenden ÄrztInnen eine freiwillige Obergrenze der An-
zahl der Substituierten (maximal 8-10 Personen, besser nur 2-5 Personen)
vereinbart werden. Es wäre weiterhin sinnvoll, vermehrt AllgemeinärztInnen
oder andere FachärztInnen (z.B. InternistInnen, GynäkologInnen) für die Sub-
stitutionsbehandlung zu gewinnen. Kontaktladenarbeit und Methadonausgabe
sollten in Zukunft wieder getrennt werden. Die Methadonausgabe sollte in
Arztpraxen und Apotheken stattfinden.
Quelle: www.hannes.ch
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