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Appell der Bürgerinitiative an den Unterausschuss Bauplanung vor seiner Sitzung am 10.März 2010
By Redaktion | März 10, 2010
1. Lassen Sie nicht zu, dass die Methadon-Abgabe an die Klienten von Herrn Dr. Lichtermann (Homepage-Logo: “Café-Ersatz”; Aussage auf der Bürgersammlung: “wie Bluthochdruckpatienten”, “voll integriert”) und seine Gefolgsleute verniedlicht wird. Damit wird man den – bemitleidenswerten – suchtabhängigen Mitbürgern nicht gerecht.
2. Lasssen Sie sich nicht über die wahren Auswirkungen der von Herrn Dr. Lichterhagen geplanten Nutzungsänderung der Wohnung in der Poppelsdorfer Allee 60 täuschen. Lesen Sie in den Artikel im General-Anzeiger vom 26.02.2010 über den Kündigungsprozess in der Cassiusbastei, in dem der Mietvertrag wegen Täuschung angefochten wird und lassen sich von den Erfahrungen der Bewohner der Dietkirchenstraße (vormalige Praxis Dr. Lichterhagen) und Ihrer Verwaltung berichten.
3. Berücksichtigen Sie, dass Bonn die meisten Methadonsubstutionierten pro Einwohner in NRW hat und die Praxis Dr. Lichterhagen darauf aufbaut, durch die verkehrsgünstige Lage – anders als der benachbarte Verein für Gefährdetenhilfe, der nur Bonner Bürger behandelt – auch die “Klienten” aus den Nachbarkreisen anzuziehen.
4. Gönnen Sie Herrn Dr. Lichtermann das mit der Methadon-Praxis erzielbare Jahreseinkommen von ca. € 200.000,– , verhindern Sie aber, dass dies auf Kosten der Allgemeinheit geschieht.Verweisen Sie Herr Dr. Lichtermann auf die bald freiwerdende Poliklinik oder eine andere geeignete Stelle. Herr D. Lichterhagen hat diese Wohnung ohnehin schon im Immobilien-Scout zur anderweitigen Vermietung angeboten.
5. Die Konzentration der Methadonabgabestellen im Umfeld und auf der Poppelsdorfer Allee stört nicht nur ihre etwa 500 Anwohner (die den Verein für Gefährdetenhilfe seit ca. 20 Jahren hinnehmen) sondern zerstört das Kapital unserer liebenswerten Stadt, das schon zu Zeiten der Kurfürsten angelegt wurde, indem diese nciht zuletzt die heute von allen Bürgern (besonders an Wochenenden) geschätzte Flaniermeile geschaffen haben.
Die Allee droht diese Funkton zu verlieren. Retten Sie die Poppelsdorfer Allee!
Dietrich Kleppi
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