<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Rettet die Poppelsdorfer Allee!!!</title>
	<atom:link href="http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/2010/02/27/rettet-die-poppelsdorfer-allee/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/2010/02/27/rettet-die-poppelsdorfer-allee/</link>
	<description>Keine Methadonpraxis in der Nähe eines Kindergartens</description>
	<lastBuildDate>Sun, 02 Jan 2011 09:22:40 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Bürgerinitiative</title>
		<link>http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/2010/02/27/rettet-die-poppelsdorfer-allee/comment-page-1/#comment-86</link>
		<dc:creator>Bürgerinitiative</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 20:16:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/?p=8#comment-86</guid>
		<description>Ad &lt;strong&gt;&quot;Wo sollen die Menschen denn hin?&quot;&lt;/strong&gt;
Der VfG hat derzeit noch viele freie Plätze. Er grenzt direkt an die Poppelsdorfer Allee.
Es wird von Politikern bezweifelt, dass so viel Bedarf vorhanden ist, zumal Bonn schon Drogentorismus hat.

Ad &lt;strong&gt;&quot;Bonns “Prachtmeile” soll damit nix zutun haben&quot;&lt;/strong&gt;
Direkt an der Poppelsdorfer Allee gibt es bereits - eigentlich müssten Sie das wissen - eine Methadonsubstitution,
die die Menschen auffängt.
Was jetzt geplant ist, würde die Bonner Region um die Poppelsdorfer Allee zur Drogenzone machen - attraktiv für Menschen aus ganz Deutschland.

Ad &lt;strong&gt;&quot;Kinder sehen dann eben kranke Menschen&quot;&lt;/strong&gt;
Genau. Und dann passiert es, wie letztens in der Zeitung beschrieben: Kind tritt in Spritze (Alter Zoll, Bonn).
Es folgt das volle Programm: HIV-Test etc. Aber das sollen Kinder ruhig mal kennenlernen. So sieht doch die aktuelle Politik aus. Demnächst findet die Drogensubstitution direkt im Kindergarten statt.
Die Spritzen kommen vom Beikonsum, der relativ normal ist.

Ad &lt;strong&gt;&quot;Und Senioren..sorry, die haben meist noch einen Weltkrieg erlebt,...&quot;&lt;/strong&gt;
Ja, und dann ist eben mal die Handtasche weg. Oder man wird von Hunden angebellt/ gebissen etc. ... Aber Senioren zählen doch heute nicht mehr. Die Folgen einer Substitutionsstelle sind übrigens gut dokumentiert und nachzulesen.
Wir sprechen auch nicht von 10 - sondern von 100 Substituierten pro Tag.

Ad &lt;strong&gt;&quot;Mir kommt das recht vorgeschoben vor. Man möchte einfach “damit” nix zu tun haben , “unter sich” bleiben.&quot;&lt;/strong&gt;
Hier verweisen wir auf den Bürgerantrag und der von Politikern als bemerkenswert gelobt wurde. Die Stadt bietet Herrn Dr. Lichtermann übrigens die Unterstützung an - jedoch geht er augenscheinlich nicht darauf ein.

Ad &lt;strong&gt;&quot;Die Drogenpolitik ist verfehlt&quot;&lt;/strong&gt;
Dem stimmen wir zu. Schon jetzt versorgt Bonn die Abhängigen der Region mit Bonner Geld, das dann nicht für andere Dinge da ist, z. B. Kinder, Familien etc. - Lesen Sie sich die Statistik durch ...
http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/2010/03/07/mehr-substituierte-als-koeln/

Ad &quot;Zum Glück gibt es inzwischen Methadon und die kontrollierte Vergabe, wenn auch beides nicht unproblematisch ist.&quot;
Sie kennen sich aus. Dann wüssten Sie aber auch, dass die Behandlung mit Methadon als gescheitert angesehen wird.
Eine Abhängigkeit ersetzt die andere - über 20 Jahre werden nur etwa 10% &quot;geheilt&quot;. Mit der geplanten Praxis für über 100 Patienten (3 Min pro Patient) kann man eine gute soziale Betreuung nicht garantieren.

Abschließend sei gesagt (Achtung Ironie!):

	Warum nicht gleich 10 Praxen aufmachen?
	 Mögliche Standorte könnten sein: das Rathaus, das Geburthaus von Beethoven, das Bpnner Münster 
	Weitere Vergabestellen für sollten bevorzugt in der Nähe von Kindergärten/ Schulen/ Seniorenwohnheimen eingerichtet werden.


Eine Praxis in der Poppelsdorfer Allee mit den bekannten Folgen: das ist unsozial gegenüber den alten Menschen, den Kindern und den Bürgern! Gut, dass es noch engagierte Bürger gibt!

Eine Versorgung ist hier absolut gewährleistet!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ad <strong>&#8220;Wo sollen die Menschen denn hin?&#8221;</strong><br />
Der VfG hat derzeit noch viele freie Plätze. Er grenzt direkt an die Poppelsdorfer Allee.<br />
Es wird von Politikern bezweifelt, dass so viel Bedarf vorhanden ist, zumal Bonn schon Drogentorismus hat.</p>
<p>Ad <strong>&#8220;Bonns “Prachtmeile” soll damit nix zutun haben&#8221;</strong><br />
Direkt an der Poppelsdorfer Allee gibt es bereits &#8211; eigentlich müssten Sie das wissen &#8211; eine Methadonsubstitution,<br />
die die Menschen auffängt.<br />
Was jetzt geplant ist, würde die Bonner Region um die Poppelsdorfer Allee zur Drogenzone machen &#8211; attraktiv für Menschen aus ganz Deutschland.</p>
<p>Ad <strong>&#8220;Kinder sehen dann eben kranke Menschen&#8221;</strong><br />
Genau. Und dann passiert es, wie letztens in der Zeitung beschrieben: Kind tritt in Spritze (Alter Zoll, Bonn).<br />
Es folgt das volle Programm: HIV-Test etc. Aber das sollen Kinder ruhig mal kennenlernen. So sieht doch die aktuelle Politik aus. Demnächst findet die Drogensubstitution direkt im Kindergarten statt.<br />
Die Spritzen kommen vom Beikonsum, der relativ normal ist.</p>
<p>Ad <strong>&#8220;Und Senioren..sorry, die haben meist noch einen Weltkrieg erlebt,&#8230;&#8221;</strong><br />
Ja, und dann ist eben mal die Handtasche weg. Oder man wird von Hunden angebellt/ gebissen etc. &#8230; Aber Senioren zählen doch heute nicht mehr. Die Folgen einer Substitutionsstelle sind übrigens gut dokumentiert und nachzulesen.<br />
Wir sprechen auch nicht von 10 &#8211; sondern von 100 Substituierten pro Tag.</p>
<p>Ad <strong>&#8220;Mir kommt das recht vorgeschoben vor. Man möchte einfach “damit” nix zu tun haben , “unter sich” bleiben.&#8221;</strong><br />
Hier verweisen wir auf den Bürgerantrag und der von Politikern als bemerkenswert gelobt wurde. Die Stadt bietet Herrn Dr. Lichtermann übrigens die Unterstützung an &#8211; jedoch geht er augenscheinlich nicht darauf ein.</p>
<p>Ad <strong>&#8220;Die Drogenpolitik ist verfehlt&#8221;</strong><br />
Dem stimmen wir zu. Schon jetzt versorgt Bonn die Abhängigen der Region mit Bonner Geld, das dann nicht für andere Dinge da ist, z. B. Kinder, Familien etc. &#8211; Lesen Sie sich die Statistik durch &#8230;<br />
<a href="http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/2010/03/07/mehr-substituierte-als-koeln/" rel="nofollow">http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/2010/03/07/mehr-substituierte-als-koeln/</a></p>
<p>Ad &#8220;Zum Glück gibt es inzwischen Methadon und die kontrollierte Vergabe, wenn auch beides nicht unproblematisch ist.&#8221;<br />
Sie kennen sich aus. Dann wüssten Sie aber auch, dass die Behandlung mit Methadon als gescheitert angesehen wird.<br />
Eine Abhängigkeit ersetzt die andere &#8211; über 20 Jahre werden nur etwa 10% &#8220;geheilt&#8221;. Mit der geplanten Praxis für über 100 Patienten (3 Min pro Patient) kann man eine gute soziale Betreuung nicht garantieren.</p>
<p>Abschließend sei gesagt (Achtung Ironie!):</p>
<p>	Warum nicht gleich 10 Praxen aufmachen?<br />
	 Mögliche Standorte könnten sein: das Rathaus, das Geburthaus von Beethoven, das Bpnner Münster<br />
	Weitere Vergabestellen für sollten bevorzugt in der Nähe von Kindergärten/ Schulen/ Seniorenwohnheimen eingerichtet werden.</p>
<p>Eine Praxis in der Poppelsdorfer Allee mit den bekannten Folgen: das ist unsozial gegenüber den alten Menschen, den Kindern und den Bürgern! Gut, dass es noch engagierte Bürger gibt!</p>
<p>Eine Versorgung ist hier absolut gewährleistet!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: M.Reiners</title>
		<link>http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/2010/02/27/rettet-die-poppelsdorfer-allee/comment-page-1/#comment-85</link>
		<dc:creator>M.Reiners</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 19:29:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/?p=8#comment-85</guid>
		<description>Guten Abend,
ich finde die Aktion hier mehr als peinlich. Wo sollen die Menschen denn hin? wohne selber in der Nähe einer Methadonvergabe,  

Sollen sie in die sozial schwächeren Randbezirke? Tannenbusch, Auerberg oder Dransdorf wäre doch nett, oder? 
Bonns &quot;Prachtmeile&quot; soll damit nix zutun haben. Was soll das alberne Kindergartenargument? Kinder sehen dann eben kranke Menschen, die ein Medikament bekommen und vielleicht nicht immer die Top-Leistungsträger dieser Gesellschaft sind. Na und?
Kann doch nur zur Toleranz beitragen, Und Senioren..sorry, die haben meist noch einen Weltkrieg erlebt, was soll die  denn bitte schocken? 
Mir kommt das recht vorgeschoben vor. Man möchte einfach &quot;damit&quot; nix zu tun haben , &quot;unter sich&quot; bleiben.
Jetzt keine Drogenpolitische Diskussion, aber die Verelendung ,Ausgrenzung dieser Leute ist  Teil der verfehlte Drogenpolitik. Zum Glück gibt es inzwischen Methadon und die kontrollierte Vergabe, wenn auch beides nicht unproblematisch ist.

Traurig, wofür/wogegen sich Leute engagieren, Solidarität sieht anders aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Abend,<br />
ich finde die Aktion hier mehr als peinlich. Wo sollen die Menschen denn hin? wohne selber in der Nähe einer Methadonvergabe,  </p>
<p>Sollen sie in die sozial schwächeren Randbezirke? Tannenbusch, Auerberg oder Dransdorf wäre doch nett, oder?<br />
Bonns &#8220;Prachtmeile&#8221; soll damit nix zutun haben. Was soll das alberne Kindergartenargument? Kinder sehen dann eben kranke Menschen, die ein Medikament bekommen und vielleicht nicht immer die Top-Leistungsträger dieser Gesellschaft sind. Na und?<br />
Kann doch nur zur Toleranz beitragen, Und Senioren..sorry, die haben meist noch einen Weltkrieg erlebt, was soll die  denn bitte schocken?<br />
Mir kommt das recht vorgeschoben vor. Man möchte einfach &#8220;damit&#8221; nix zu tun haben , &#8220;unter sich&#8221; bleiben.<br />
Jetzt keine Drogenpolitische Diskussion, aber die Verelendung ,Ausgrenzung dieser Leute ist  Teil der verfehlte Drogenpolitik. Zum Glück gibt es inzwischen Methadon und die kontrollierte Vergabe, wenn auch beides nicht unproblematisch ist.</p>
<p>Traurig, wofür/wogegen sich Leute engagieren, Solidarität sieht anders aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sandra S.</title>
		<link>http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/2010/02/27/rettet-die-poppelsdorfer-allee/comment-page-1/#comment-33</link>
		<dc:creator>Sandra S.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 16:35:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/?p=8#comment-33</guid>
		<description>Ich habe mich erst vor einiger Zeit mit diesem Thema auseinandergesetzt und finde es etwas traurig, dass man den Leuten keinerlei Möglichkeiten gibt sich eine eigene Meinung zu bilden. Es wird mit keinem Wort erwähnt wie genau solche Stellen aufgebaut sind. Viele wissen ja noch nicht einmal,dass die Betroffenen die Mittel in Form von Saft einnehmen und nicht in Spritzen und dies auch nur unter Aufsicht.
Klären Sie die Leute erstmal auf und dann lassen Sie Sie entscheiden. Anders kann ich so eine Kampagne nicht befürworten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich erst vor einiger Zeit mit diesem Thema auseinandergesetzt und finde es etwas traurig, dass man den Leuten keinerlei Möglichkeiten gibt sich eine eigene Meinung zu bilden. Es wird mit keinem Wort erwähnt wie genau solche Stellen aufgebaut sind. Viele wissen ja noch nicht einmal,dass die Betroffenen die Mittel in Form von Saft einnehmen und nicht in Spritzen und dies auch nur unter Aufsicht.<br />
Klären Sie die Leute erstmal auf und dann lassen Sie Sie entscheiden. Anders kann ich so eine Kampagne nicht befürworten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kai S.</title>
		<link>http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/2010/02/27/rettet-die-poppelsdorfer-allee/comment-page-1/#comment-27</link>
		<dc:creator>Kai S.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 14:30:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/?p=8#comment-27</guid>
		<description>Kann mich Peer L. nur anschließen; emotionalisieren wir das Thema nicht noch unnötig. Eskalation hilft niemandem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann mich Peer L. nur anschließen; emotionalisieren wir das Thema nicht noch unnötig. Eskalation hilft niemandem.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peer L.</title>
		<link>http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/2010/02/27/rettet-die-poppelsdorfer-allee/comment-page-1/#comment-21</link>
		<dc:creator>Peer L.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 22:12:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/?p=8#comment-21</guid>
		<description>Diese undifferenzierten ironischen Pöbeleien sind bei so einem ernsten Thema leider völlig fehl am Platz, Frau Bewernick!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese undifferenzierten ironischen Pöbeleien sind bei so einem ernsten Thema leider völlig fehl am Platz, Frau Bewernick!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Bewernick</title>
		<link>http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/2010/02/27/rettet-die-poppelsdorfer-allee/comment-page-1/#comment-20</link>
		<dc:creator>Dr. Bewernick</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 21:06:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.rettet-die-poppelsdorfer-allee.de/news/?p=8#comment-20</guid>
		<description>Eine Kindheit in der Drogenhauptstadt Bonn

Bönnsche Pänz haben früh die Gelegenheit, die innerstädtische Drogenszene kennen zu lernen: schon im Kinderwagen erkennt der junge Erdenbürger das Ergebnis der hiesigen Drogenpolitik: schiebt Mutti lieber zwischen den Skins am Kaiserplatz entlang (direkt bei der Lock an der Eisdiele), flaniert sie an der allgemein geschätzten Bevölkerung des Bonner Lochs vorbei (immerhin mit Polizeischutz), oder begegnet man den traurigen Gestalten in der Quantiusstraße auf dem Weg zum Kinderarzt? Gerne nutzt man auch die Rampe am Busbahnhof, an der sich meist trinkende Abhängige mit Hund aufhalten, wenn der kleine Bonner zur Familienbildungsstätte geschoben wird. 
Macht der heranwachsende Bürger seine ersten Schrittchen, kann er Spritzen auf dem Hofgartenspielplatz sammeln oder tritt im Sommer in Flaschenscherben (von Suchtkranken und Ignoranten) auf der Hofgartenwiese.
Werden die Bönnsche Pänz dann drei Jahre alt, kann man als Eltern nur hoffen, dass der eigenen Nachwuchs keinen Kindergartenplatz zu seinem Geburtstag bekommt- sonst verbringt er möglicherweise seinen Alltag in der Poppelsdorfer Allee. 

Zugegeben, der kleine Bonner Bürger führt gewöhnlich wenige Devisen mit sich, aber er könnte auch ein zahlungskräftiger Tourist sein…

Dr. Bewernick – langjährige Mitarbeiterin in einer Psychiatrie und Mutter zweier Pänz 

P.S. Vielleicht fragt mal jemand die Suchtkranken, ob sie das Aushängeschild für Bonn sein wollen! Wer sich anonym behandeln lassen möchte, wird wohl kaum die Poppelsdorfer Allee entlang spazieren wollen, um vor aller Augen in „die Methadonpraxis&quot; zu gehen. Wem die Öffentlichkeit egal ist, wird auch (wie in anderen Städten) den Weg zu einer sinnvoll gelegenen Praxis finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Kindheit in der Drogenhauptstadt Bonn</p>
<p>Bönnsche Pänz haben früh die Gelegenheit, die innerstädtische Drogenszene kennen zu lernen: schon im Kinderwagen erkennt der junge Erdenbürger das Ergebnis der hiesigen Drogenpolitik: schiebt Mutti lieber zwischen den Skins am Kaiserplatz entlang (direkt bei der Lock an der Eisdiele), flaniert sie an der allgemein geschätzten Bevölkerung des Bonner Lochs vorbei (immerhin mit Polizeischutz), oder begegnet man den traurigen Gestalten in der Quantiusstraße auf dem Weg zum Kinderarzt? Gerne nutzt man auch die Rampe am Busbahnhof, an der sich meist trinkende Abhängige mit Hund aufhalten, wenn der kleine Bonner zur Familienbildungsstätte geschoben wird.<br />
Macht der heranwachsende Bürger seine ersten Schrittchen, kann er Spritzen auf dem Hofgartenspielplatz sammeln oder tritt im Sommer in Flaschenscherben (von Suchtkranken und Ignoranten) auf der Hofgartenwiese.<br />
Werden die Bönnsche Pänz dann drei Jahre alt, kann man als Eltern nur hoffen, dass der eigenen Nachwuchs keinen Kindergartenplatz zu seinem Geburtstag bekommt- sonst verbringt er möglicherweise seinen Alltag in der Poppelsdorfer Allee. </p>
<p>Zugegeben, der kleine Bonner Bürger führt gewöhnlich wenige Devisen mit sich, aber er könnte auch ein zahlungskräftiger Tourist sein…</p>
<p>Dr. Bewernick – langjährige Mitarbeiterin in einer Psychiatrie und Mutter zweier Pänz </p>
<p>P.S. Vielleicht fragt mal jemand die Suchtkranken, ob sie das Aushängeschild für Bonn sein wollen! Wer sich anonym behandeln lassen möchte, wird wohl kaum die Poppelsdorfer Allee entlang spazieren wollen, um vor aller Augen in „die Methadonpraxis&#8221; zu gehen. Wem die Öffentlichkeit egal ist, wird auch (wie in anderen Städten) den Weg zu einer sinnvoll gelegenen Praxis finden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

